Kartäuser-Katzen

Wie sehen die echten Kartäuser-Katzen aus und warum gibt es eigentlich so viel Verwirrung um diesen Begriff.

Die beiden Rassen Chartreux und Britisch Kurzhaar werden im Weltverband FIFé getrennt geführt. Da der Begriff Kartäuser die Übersetzung des französischen Namens Chartreux ist, sollte der Name Kartäuser eigentlich für diese Rasse reserviert sein. Informationen und Detailbilder zu den rassespezifischen Unterschieden und Tipps für die Suche nach seriösen Katzenzüchtern.

Karthäuser Katze

Suchen Sie doch bitte einmal den Begriff "Karthäuser" im Brockhaus oder Duden. Auch in Wikipedia (Internet-Lexikon) werden Sie lediglich die "Karthäuser-Nelke" und die fränkische Weinlage "Volkacher Karthäuser" finden, aber ganz sicher keine "Karthäuserkatzen". Denn diese Schreibweise ist falsch. Die edlen Katzen werden genauso wie die Mönche des gleichnamigen Ordens ohne das "h" geschrieben, also "Kartäuser".

Tipps zum Kauf einer Chartreux

Wo findet man seriöse Züchter und was muss man beim Kauf beachten ?
Seriöse Kartäuser Züchter

Bei der echten Kartäuser Katze handelt es sich immer um die Rasse Chartreux.

Bei den unter dem Begriff Kartäuser bekannten blauen Katzen, handelt es sich um zwei unterschiedliche Katzenrassen, mit jeweils eigenständiger Historie. Die offiziellen Rassenamen sind CHARTREUX (CHA) und BRITISCH KURZHAAR (BKH). Im allgemeinen Sprachgebrauch wird leider auch die blaue Farbvarietät der BKH "Kartäuser" genannt. Die BKH gibt es in den verschiedensten Farben und Zeichnungen. Die Chartreux allerdings existiert nur in der Farbe blau (graublau), ohne jede Zeichnung.

Kartäuserkatzen - zwei völlig unterschiedliche Rassen

Geschichte der Katzenrasse Chartreux

Bereits im späten Mittelalter ist der Name Chartreux für eine blaugraue französische Katze dokumentiert ("Dictionaire universel de Commerce", 1723). Ursprünglich ist diese Katze vielleicht aus Kreuzzügen mitgebracht worden. Die Fellstruktur lässt Vermutungen zu, dass die Vorfahren aus Syrien oder aus dem Felsgebirge zwischen Türkei und Iran stammen könnten. Der Name hat nichts damit zu tun, dass vielleicht Mönche diese Kartäuserkatzen gezüchtet haben. Der Orden der Kartäuser hat bestätigt, dass die Mönche sich niemals mit der Zucht von Katzen beschäftigt haben. Eher wahrscheinlich ist die Vermutung, dass diese Katzenrasse nach einer Wolle benannt wurden, die blaugrau war und aus Spanien importiert wurde, auch um Mönchskutten daraus zu weben. Die Kartäuserkatzen sollen vorwiegend in der Gegend von Paris vorgekommen sein, angeblich sehr beliebt bei Metzgern und Kürschnern, wegen ihrer ausgeprägten Muskelmasse und ihrem Doppelfell aus langen und kurzen Haaren.

Geschichte der Rasse Britisch Kurzhaar

Die BKH (englisch: British Shorthair) wird seit 1865 in Grossbritannien gezüchtet. Sie wurde bereits auf der weltweit ersten Katzenausstellung 1871 im Crystal Palace in London gezeigt. Basis für diese historische BKH waren die Strassenkatzen Englands. In der Meinung einiger BKH-Züchter haben wir es mit der ältesten gezüchteten Katzenrasse überhaupt zu tun, denn sie beginnen in ihrer Historie bei den Römern, die vor 2000 Jahren Katzen nach England gebracht haben, um ihre Getreidevorräte zu schützen. Durch die isolierte Insel-Lage Englands sei das Erbgut dieser domestizierten römischen Hauskatzen bewahrt worden und die Basis der BKH-Zucht gewesen.

Kartäuser - die Merkmale und wie man die beiden Katzen-Rassen unterscheiden kann

Vergleich der rassespezifischen Merkmale beider Rassen
Kartäuser - Das Original
Die Unterschiede im Körperbau
Die unterschiedliche Struktur des Fells
Kopf, Nase und Profil
Die Augen
Von den Ohren und den Ohrenabständen
Die charakteristische Form des Schwanzes
Kitten, ach wie süss
Links:
Chartreux Katzen
Chartreux d'Europe
Kartäuser Katzen

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